| „Der
Chinese“ nach Friedrich Glauser Textfassung_ Gerhard Meister |
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Regie & Ausstattung_ Lina Antje Gühne |
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Dramaturgie_ Uwe Heinrichs |
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Spiel_ Agnes Lampkin, Andreas Guglielmetti, Jonas Ruegg, Michael Sauter(Livemusik, Markus Mathis Stählin |
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| Wachtmeister Studer kennt die Schweizerinnen und Schweizer die am Rande des Wohlstands leben nur zu gut. Seine Fälle führen ihn in ärmliche Wohnküchen, niedere Amtsstuben, Irren- und Arbeitshäuer. In einer Textfassung von Gerhard Meister betritt Glausers Romanfigur zum ersten Mal die Theaterbühne. Im eigenartigen Bern-,Schweizer- und Schriftdeutschmix deckt er die Verlogenheit der bürgerlichen Gesellschaft auf und entwirrt den mysteriösen Tod eines weitgereisten, in die Emmentaler Heimat zurückgekehrten Aussenseiters und Multimillionärs. | |
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Fotos: Toni Suter T+T Fotografie Zürich |
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Neue Zürcher Zeitung 21.09.2006 Alexandra
Kedves Fassade- erzähltechnisch
Raffiniertes. (…)Lina Antje Gühne hat
dafür ein mobiles Emmental- Museum gebaut, einen waschechten Pfründisberg-
Flügelaltar: in der Mitte das Wirtshaus, links das Gewächshaus, rechts das Armenhaus.
Tresen in der Mitte, Blumentöpfe links, Bett rechts oder: Low Budget, Hight Effect. (…) Gühnes Regie: leichtfüßig „gumpen“ die
Schauspieler von breitem Bärndeutsch ins Glauserschriftdeutsch, von einem Raum
in den nächsten, von einer Rolle in die andere. Und zwischendurch geben sie –
das ist vielleicht das wildeste an diesem urgemütlichen Erzähltheaterfest-
Bös-Braves aus dem Great Swiss Songbook zum Besten.“ |
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Zürcher Oberländer 20.09.2006 Karl Wüst |
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